Social Media für Versicherungsmakler: darauf kommt es an

Social Media für Versicherungsmakler: darauf kommt es an

Social Media für Versicherungsmakler: darauf kommt es an

Von | 2019-08-05T16:40:54+02:00 05. August 2019|Marketing|0 Kommentare

Die Nutzung von Social Media Marketing hat in den letzten Jahren in der Versicherungsbranche einen deutlichen Aufschwung erlebt. Immer mehr Versicherer betreiben Blogs und ein weites Netz an Social-Media-Auftritten. Doch nicht nur für Versicherungen ist diese Form des Marketings relevant, sondern auch für Versicherungsmakler. Insgesamt ist in der Branche trotz langsamen Umdenkens bezüglich Social Media Marketing noch Luft nach oben. Das liegt nicht zuletzt an den Themen und der Zielgruppenansprache, die entsprechend ausgerichtet sein müssen.

Positionierung im Netz

Für Versicherungsmakler bedeutet Social Media Marketing dasselbe wie für alle Dienstleistungsunternehmen: Je sichtbarer sie sind und je mehr Kompetenz sie vermitteln, umso wahrscheinlicher ist es, dass potenzielle Kunden Verträge abschließen. Um für eine höhere Reichweite und gleichzeitig die Positionierung als Experte zu sorgen, gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Selbstverständlich ist eine Webseite unerlässlich, auf der nicht nur ansprechend alle Informationen zur Verfügung gestellt werden, sondern die auch SEO-optimiert ist, sodass sie bei Google möglichst weit vorn rankt. Dies lässt sich wiederum auf verschiedene Weisen realisieren.

Makler-Blogs für Experten-Content

Ein Blog, der in der Website integriert ist, sorgt für mehr Content und somit auch eine höhere Sichtbarkeit. Wichtig ist, dass regelmäßig Beiträge erscheinen, weil sonst schnell ein negatives Gesamtbild des Unternehmens entsteht. Ein Blog, dessen letzter Beitrag drei Monate alt ist, wirkt vernachlässigt – der Interessent springt ab. Mindestens ein Mal wöchentlich sollte ein Blogartikel erscheinen. Neben der Frequenz ist die Art des Contents relevant.

Der Makler sollte sich als Experte und Berater für spezifische Kundenanliegen präsentieren, ohne direkt auf sich und sein Unternehmen einzugehen. Im Vordergrund stehen Themen, die potenzielle Kunden und Nutzer umtreibt. Um diese zu ermitteln empfiehlt sich eine Keyword-Analyse, die man entweder selbst durchführen oder für die man eine entsprechende Marketing-Agentur beauftragen kann. Darüber hinaus lohnt sich eine Marktbeobachtung beziehungsweise die Analyse von Konkurrenzseiten. Auf dieser Basis lassen sich zielgruppengerechte Blogbeiträge erstellen, in denen einzelne Themen behandelt werden.

Soziale Netzwerke erhöhen die Reichweite

Website und Blog allein genügen allerdings noch nicht, um für eine ausreichende Reichweite zu sorgen. Hierzu bieten sich verschiedene Social-Media-Plattformen wie Facebook, Twitter oder YoutTube an. Wie viele und welche der Plattformen für das Social Media Marketing genutzt werden, hängt vom Unternehmen, den eigenen Präferenzen und dem Zeitkontingent ab. Denn auch hier sind wie bei den Blogartikeln regelmäßige Veröffentlichungen ausschlaggebend. Es sollte allerdings nicht nur ein Kanal, sondern mehrere gewählt werden. Unter Umständen lohnt es sich, für das Social Media Marketing ebenfalls eine entsprechende Agentur zu beauftragen.

Inhalte der Social Media Postings orientieren sich nicht zuletzt an der Art der Plattform. Sie sollten allerdings abwechslungsreich sein. Dies kann reichen von erklärenden Videos über Teaser zu neuen Blogartikeln bis hin zu Ankündigungen von Neuigkeiten. Wichtig ist hierbei nicht nur die Kundenansprache zu fokussieren, sondern sich auch um das Feedback in Form von Kommentaren zu kümmern. Auf diese Weise erfolgt eine zweiseitige Kommunikation mit dem Kunden, durch die sich dieser ernst genommen fühlt.

Über den Autor:

Patrick Edelmann
Patrick Edelmann arbeitet seit 2010 für die Marketing-Abteilung der WIFO GmbH und leitet die Abteilung seit 2017. Als gelernter Entwickler kümmert er sich um alle digitalen Formate und Tools. Zu seinen administrativen Tätigkeiten im Bereich Marketing verantwortet er u.a. alle Webseiten und Portale der WIFO, die firmeneigenen Online-Rechner und die selbstrechnenden PDF-Anträge.

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